Bundesministerin Ilse Aigner gratuliert dem neuen FAO-Generaldirektor José Graziano da Silva zur Wahl
- Pressemitteilung der Firma Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (BMELV), 27.06.2011
Pressemitteilung vom: 27.06.2011 von der Firma Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (BMELV) aus Berlin
Kurzfassung: Die Mitgliedstaaten der Organisation für Ernährung und Landwirtschaft der Vereinten Nationen (FAO) haben am 26. Juni in Rom José Graziano da Silva zum neuen Generaldirektor gewählt. Der seit 18 Jahren amtierende FAO-Generaldirektor Jacques ...
[Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (BMELV) - 27.06.2011] Bundesministerin Ilse Aigner gratuliert dem neuen FAO-Generaldirektor José Graziano da Silva zur Wahl
Die Mitgliedstaaten der Organisation für Ernährung und Landwirtschaft der Vereinten Nationen (FAO) haben am 26. Juni in Rom José Graziano da Silva zum neuen Generaldirektor gewählt.
Der seit 18 Jahren amtierende FAO-Generaldirektor Jacques Diouf aus dem Senegal wird das Amt Ende Dezember 2011 an seinen Nachfolger übergeben. Die Amtszeit des neuen Generaldirektors endet im Juli 2015.
"Als früherer brasilianischer Minister und langjährige Führungskraft der FAO verfügt José Graziano da Silva über große Erfahrung in der Ernährungssicherung. Mit ihm steht auch künftig ein erfahrener Mann an der Spitze der FAO. Ich wünsche José Graziano da Silva für diese wichtige und fordernde Aufgabe viel Erfolg. Er verfügt über breite internationale Erfahrung und versteht es, die Mitgliedstaaten der Welternährungsorganisation mit ihren unterschiedlichen Interessen zu integrieren. Er hat eine klare Vorstellung davon, wie die FAO die Herausforderungen der Zukunft wird bewältigen können", sagte Bundeslandwirtschaftsministerin Ilse Aigner am Sonntag in Rom.
Aigner äußerte die Erwartung, dass die FAO unter dem neuen Generaldirektor weiter an Bedeutung und Einfluss gewinnen kann: "Unter dem Dach der Vereinten Nationen hat die FAO das Mandat, die Ernährung der Menschheit zu sichern und gleichzeitig die Entwicklung ländlicher Räume in allen Teilen der Welt voranzutreiben. Die wachsende Weltbevölkerung, der fortschreitende Klimawandel, aber auch die Achterbahnfahrt auf den Weltmärkten für Agrarrohstoffe stellen uns dabei vor gewaltige Herausforderungen. In unserem gemeinsamen Kampf gegen den Hunger wird der FAO künftig eine noch bedeutsamere Rolle zukommen als bisher", sagte Aigner. Erst Anfang der Woche in Paris hatten die Agrarminister der 20 größten Industrie- und Schwellenländer (G20) den Aufbau eines internationalen Agrarmarkt-Informationssystems (AMIS) beschlossen, das belastbare Daten zur landwirtschaftlichen Produktion, zu den weltweiten Lagerbeständen und zum Verbrauch sammeln und für die Staatengemeinschaft verfügbar machen soll, um durch größere Transparenz das Risiko unerwarteter Preisschwankungen zu senken. AMIS soll bei der FAO in Rom angesiedelt sein.
Bundesministerin Aigner machte am Rande der FAO-Konferenz deutlich, dass der 2009 begonnene Reformprozess innerhalb der Welternährungsorganisation entschlossen und zügig umgesetzt werden müsse. "Eine erfolgreiche Erneuerung der FAO ist Voraussetzung dafür, dass diese wichtige Organisation ihre Effizienz verbessert. Ich gehe davon aus, dass der neue Generaldirektor nicht nur die wichtigen Errungenschaften der FAO verstetigt, sondern auch die Reform der Organisation energisch vorantreibt. Deutschland wird ihn dabei mit aller Kraft unterstützen", sagte Aigner.
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Telefax: 0 30 / 1 85 29 - 31 79
E-Mail: pressestelle@bmelv.bund.de
Die Mitgliedstaaten der Organisation für Ernährung und Landwirtschaft der Vereinten Nationen (FAO) haben am 26. Juni in Rom José Graziano da Silva zum neuen Generaldirektor gewählt.
Der seit 18 Jahren amtierende FAO-Generaldirektor Jacques Diouf aus dem Senegal wird das Amt Ende Dezember 2011 an seinen Nachfolger übergeben. Die Amtszeit des neuen Generaldirektors endet im Juli 2015.
"Als früherer brasilianischer Minister und langjährige Führungskraft der FAO verfügt José Graziano da Silva über große Erfahrung in der Ernährungssicherung. Mit ihm steht auch künftig ein erfahrener Mann an der Spitze der FAO. Ich wünsche José Graziano da Silva für diese wichtige und fordernde Aufgabe viel Erfolg. Er verfügt über breite internationale Erfahrung und versteht es, die Mitgliedstaaten der Welternährungsorganisation mit ihren unterschiedlichen Interessen zu integrieren. Er hat eine klare Vorstellung davon, wie die FAO die Herausforderungen der Zukunft wird bewältigen können", sagte Bundeslandwirtschaftsministerin Ilse Aigner am Sonntag in Rom.
Aigner äußerte die Erwartung, dass die FAO unter dem neuen Generaldirektor weiter an Bedeutung und Einfluss gewinnen kann: "Unter dem Dach der Vereinten Nationen hat die FAO das Mandat, die Ernährung der Menschheit zu sichern und gleichzeitig die Entwicklung ländlicher Räume in allen Teilen der Welt voranzutreiben. Die wachsende Weltbevölkerung, der fortschreitende Klimawandel, aber auch die Achterbahnfahrt auf den Weltmärkten für Agrarrohstoffe stellen uns dabei vor gewaltige Herausforderungen. In unserem gemeinsamen Kampf gegen den Hunger wird der FAO künftig eine noch bedeutsamere Rolle zukommen als bisher", sagte Aigner. Erst Anfang der Woche in Paris hatten die Agrarminister der 20 größten Industrie- und Schwellenländer (G20) den Aufbau eines internationalen Agrarmarkt-Informationssystems (AMIS) beschlossen, das belastbare Daten zur landwirtschaftlichen Produktion, zu den weltweiten Lagerbeständen und zum Verbrauch sammeln und für die Staatengemeinschaft verfügbar machen soll, um durch größere Transparenz das Risiko unerwarteter Preisschwankungen zu senken. AMIS soll bei der FAO in Rom angesiedelt sein.
Bundesministerin Aigner machte am Rande der FAO-Konferenz deutlich, dass der 2009 begonnene Reformprozess innerhalb der Welternährungsorganisation entschlossen und zügig umgesetzt werden müsse. "Eine erfolgreiche Erneuerung der FAO ist Voraussetzung dafür, dass diese wichtige Organisation ihre Effizienz verbessert. Ich gehe davon aus, dass der neue Generaldirektor nicht nur die wichtigen Errungenschaften der FAO verstetigt, sondern auch die Reform der Organisation energisch vorantreibt. Deutschland wird ihn dabei mit aller Kraft unterstützen", sagte Aigner.
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Über Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (BMELV):
Mit Organisationserlass des Bundeskanzlers vom 22. Januar 2001 wurde das Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten (BML) zu einem Bundesministerium für Verbraucherschutz, Ernährung und Landwirtschaft (BMVEL) umgebildet. Dem neuen Ministerium wurden aus dem Geschäftsbereich des Bundesministeriums für Gesundheit die Zuständigkeiten für den Verbraucherschutz sowie aus dem Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie die Zuständigkeit für die Verbraucherpolitik übertragen.
Darüber hinaus erfolgte die Verlagerung des Bundesinstitut für gesundheitlichen Verbraucherschutz und Veterinärwesen (BgVV) in den Geschäftsbereich des BMVEL. Mit der Umorganisation erhält der vorsorgende Verbraucherschutz in Deutschland einen neuen Stellenwert. Dies soll unter anderem auch durch eine neue Landwirtschaftspolitik zum Ausdruck kommen, die den Erwartungen und Bedürfnissen der Verbraucher Rechnung trägt, ein partnerschaftliches Verhältnis zwischen Landwirtschaft und Verbrauchern fördert, den Tierschutz weiterentwickelt und den Grundsatz der Nachhaltigkeit in der Landwirtschaft verankert.
Da ein großer Teil der Politikbereiche des Ministeriums gemeinschaftsrechtlichen Regelungen unterliegt, besteht die wichtigste Aufgabe des Ministeriums darin, die vielschichtigen Interessen innerhalb Deutschlands zu kanalisieren und als deutsche Interessenlage in den Meinungsbildungs- und Rechtssetzungsprozess der Europäischen Union einzubringen. Darüber hinaus trägt das Ministerium dafür Sorge, dass Gemeinschaftsrecht in Deutschland ordnungsgemäß angewandt werden kann.
Zum Geschäftsbereich des Ministeriums zählen - neben dem neu hinzugekommenen BgVV - unter anderem das Bundessortenamt, zehn Bundesforschungsanstalten sowie die Zentralstelle für Agrardokumentation und -information. Darüber hinaus hat das Ministerium die Aufsicht über vier Anstalten des öffentlichen Rechts, darunter die Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung.
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Darüber hinaus erfolgte die Verlagerung des Bundesinstitut für gesundheitlichen Verbraucherschutz und Veterinärwesen (BgVV) in den Geschäftsbereich des BMVEL. Mit der Umorganisation erhält der vorsorgende Verbraucherschutz in Deutschland einen neuen Stellenwert. Dies soll unter anderem auch durch eine neue Landwirtschaftspolitik zum Ausdruck kommen, die den Erwartungen und Bedürfnissen der Verbraucher Rechnung trägt, ein partnerschaftliches Verhältnis zwischen Landwirtschaft und Verbrauchern fördert, den Tierschutz weiterentwickelt und den Grundsatz der Nachhaltigkeit in der Landwirtschaft verankert.
Da ein großer Teil der Politikbereiche des Ministeriums gemeinschaftsrechtlichen Regelungen unterliegt, besteht die wichtigste Aufgabe des Ministeriums darin, die vielschichtigen Interessen innerhalb Deutschlands zu kanalisieren und als deutsche Interessenlage in den Meinungsbildungs- und Rechtssetzungsprozess der Europäischen Union einzubringen. Darüber hinaus trägt das Ministerium dafür Sorge, dass Gemeinschaftsrecht in Deutschland ordnungsgemäß angewandt werden kann.
Zum Geschäftsbereich des Ministeriums zählen - neben dem neu hinzugekommenen BgVV - unter anderem das Bundessortenamt, zehn Bundesforschungsanstalten sowie die Zentralstelle für Agrardokumentation und -information. Darüber hinaus hat das Ministerium die Aufsicht über vier Anstalten des öffentlichen Rechts, darunter die Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung.
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