UNESCO-Programm "Der Mensch und die Biosphäre (MAB) zu Gast in Deutschland
- Pressemitteilung der Firma Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit (BMU), 27.06.2011
Pressemitteilung vom: 27.06.2011 von der Firma Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit (BMU) aus Berlin
Kurzfassung: Unter dem Motto "Für das Leben, für die Zukunft – Biosphärenreservate und Klimawandel" haben Ursula Heinen-Esser, Parlamentarische Staatssekretärin im Bundesumweltministerium, und UNESCO-Generaldirektorin Irina Bokova heute eine zweitägige ...
[Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit (BMU) - 27.06.2011] UNESCO-Programm "Der Mensch und die Biosphäre" (MAB) zu Gast in Deutschland -- Ursula Heinen-Esser eröffnet Internationale Fachkonferenz zu Biosphärenreservaten und Klimawandel in Radebeul
Unter dem Motto "Für das Leben, für die Zukunft – Biosphärenreservate und Klimawandel" haben Ursula Heinen-Esser, Parlamentarische Staatssekretärin im Bundesumweltministerium, und UNESCO-Generaldirektorin Irina Bokova heute eine zweitägige hochrangige Internationale Fachkonferenz in Dresden/Radebeul eröffnet. Ziel der Veranstaltung ist es, die Ressourcen von Klima- und Naturschutz besser zu bündeln und gemeinsam Strategien zu entwickeln, um der Klimaerwärmung und dem Verlust an Tier- und Pflanzenarten sowie ihrer Lebensräume effektiver entgegenzutreten. Die Konferenz findet aus Anlass des 40jährigen Bestehens des UNESCO-Programms "Der Mensch und die Biosphäre" (MAB) statt.
"Wir brauchen einen globalen Pakt für Biodiversität und Klimaschutz, den zentralen Herausforderungen der Gegenwart. Die im Weltnetzwerk vereinten UNESCO-Biosphärenreservate, darunter 15 in Deutschland, bieten als Modellregionen für nachhaltige Entwicklung eine hervorragende Plattform. Seit nunmehr 40 Jahren wird in diesen Gebieten beispielhaft gezeigt, wie Klimaschutz und -anpassung sowie Schutz und Nutzung der biologischen Vielfalt im Interesse der in den Regionen lebenden Menschen erfolgreich umgesetzt werden können. Dieser Erfahrungsschatz sollte künftig stärker über diese Gebiete hinaus genutzt werden", sagte Ursula Heinen-Esser.
An der Fachkonferenz nehmen rund 250 Wissenschaftler, Politiker, Verwaltungsexperten und Praktiker aus aller Welt teil. Im Anschluss tagt erstmals in Deutschland vom 28. Juni bis 1. Juli 2011 - ebenfalls in Dresden/Radebeul - das höchste Entscheidungsgremium des UNESCO-Programms, der Internationale Koordinierungsrat (ICC). Er trifft u. a. Entscheidungen über die Aufnahme weiterer Gebiete in das Weltnetz der Biosphärenreservate. Insgesamt gibt es derzeit 563 von der UNESCO anerkannte Biosphärenreservate in 110 Ländern.
Weitere Informationen: www.mab40-conference.org
Hrsg: BMU-Pressereferat, Alexanderstraße 3, 10178 Berlin
Redaktion: Dr. Christiane Schwarte (verantwortlich) Thomas Hagbeck, Jürgen Maaß, Frauke Stamer
Tel.: 030 18 305-2010. Fax: 030 18 305-2016
E-Mail: presse@bmu.bund.de- Internet: http://www.bmu.de/presse
Unter dem Motto "Für das Leben, für die Zukunft – Biosphärenreservate und Klimawandel" haben Ursula Heinen-Esser, Parlamentarische Staatssekretärin im Bundesumweltministerium, und UNESCO-Generaldirektorin Irina Bokova heute eine zweitägige hochrangige Internationale Fachkonferenz in Dresden/Radebeul eröffnet. Ziel der Veranstaltung ist es, die Ressourcen von Klima- und Naturschutz besser zu bündeln und gemeinsam Strategien zu entwickeln, um der Klimaerwärmung und dem Verlust an Tier- und Pflanzenarten sowie ihrer Lebensräume effektiver entgegenzutreten. Die Konferenz findet aus Anlass des 40jährigen Bestehens des UNESCO-Programms "Der Mensch und die Biosphäre" (MAB) statt.
"Wir brauchen einen globalen Pakt für Biodiversität und Klimaschutz, den zentralen Herausforderungen der Gegenwart. Die im Weltnetzwerk vereinten UNESCO-Biosphärenreservate, darunter 15 in Deutschland, bieten als Modellregionen für nachhaltige Entwicklung eine hervorragende Plattform. Seit nunmehr 40 Jahren wird in diesen Gebieten beispielhaft gezeigt, wie Klimaschutz und -anpassung sowie Schutz und Nutzung der biologischen Vielfalt im Interesse der in den Regionen lebenden Menschen erfolgreich umgesetzt werden können. Dieser Erfahrungsschatz sollte künftig stärker über diese Gebiete hinaus genutzt werden", sagte Ursula Heinen-Esser.
An der Fachkonferenz nehmen rund 250 Wissenschaftler, Politiker, Verwaltungsexperten und Praktiker aus aller Welt teil. Im Anschluss tagt erstmals in Deutschland vom 28. Juni bis 1. Juli 2011 - ebenfalls in Dresden/Radebeul - das höchste Entscheidungsgremium des UNESCO-Programms, der Internationale Koordinierungsrat (ICC). Er trifft u. a. Entscheidungen über die Aufnahme weiterer Gebiete in das Weltnetz der Biosphärenreservate. Insgesamt gibt es derzeit 563 von der UNESCO anerkannte Biosphärenreservate in 110 Ländern.
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Über Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit (BMU):
Das Ministerium, dessen erster Dienstsitz auf Beschluss des Deutschen Bundestages Bonn ist, beschäftigt dort sowie an seinem zweiten Dienstsitz Berlin in sechs Abteilungen rund 814 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.
Zum Geschäftsbereich des Bundesumweltministeriums gehören außerdem drei Bundesämter mit zusammen mehr als 2.151 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern:
das Umweltbundesamt, das Bundesamt für Naturschutz sowie das Bundesamt für Strahlenschutz. Darüber hinaus wird das Ministerium in Form von Gutachten und Stellungnahmen von mehreren unabhängigen Sachverständigengremien beraten.
Die wichtigsten Beratungsgremien sind der Rat von Sachverständigen für Umweltfragen und der Wissenschaftliche Beirat Globale Umweltveränderungen.
Firmenkontakt:
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