Ökologischer Landbau in Deutschland weiter auf Wachstumskurs
- Pressemitteilung der Firma Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (BMELV), 22.06.2011
Pressemitteilung vom: 22.06.2011 von der Firma Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (BMELV) aus Berlin
Kurzfassung: Der ökologische Landbau in Deutschland konnte im Jahr 2010 wie auch in den vergangenen Jahren wieder solide Wachstumsraten erzielen. Bei einem Zuwachs der ökologisch bewirtschafteten Fläche um 4,6 Prozent (2009: + 4,3 Prozent) hat sich die Zahl ...
[Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (BMELV) - 22.06.2011] Ökologischer Landbau in Deutschland weiter auf Wachstumskurs
Der ökologische Landbau in Deutschland konnte im Jahr 2010 wie auch in den vergangenen Jahren wieder solide Wachstumsraten erzielen. Bei einem Zuwachs der ökologisch bewirtschafteten Fläche um 4,6 Prozent (2009: + 4,3 Prozent) hat sich die Zahl der ökologisch wirtschaftenden landwirtschaftlichen Betriebe um 4,3 Prozent (2009: + 6,2 Prozent) erhöht.
Dieses geht aus den Jahresmeldungen der Länder über den ökologischen Landbau 2010 hervor, die dem Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (BMELV) vorliegen.
Diesen Meldungen zufolge wurden bis Ende 2010 in Deutschland 990.702 Hektar landwirtschaftliche Nutzfläche von insgesamt 21.942 Betrieben nach den EU-weiten Regelungen des ökologischen Landbaus bewirtschaftet. Die Zahl der landwirtschaftlichen Öko-Betriebe nahm damit gegenüber dem Vorjahr um 895 und die nach den Regelungen der EU-Öko-Verordnung bewirtschaftete Fläche um 43.588 Hektar zu.
Der Anteil an der Gesamtzahl der landwirtschaftlichen Betriebe beträgt im Jahr 2010 7,3 Prozent (2009: 5,6 Prozent), der an der gesamten landwirtschaftliche Nutzfläche 5,9 Prozent (Vorjahr 5,6 Prozent). Damit sind im ökologischen Landbau erneut die soliden Wachstumsraten der Vorjahre sowohl bei den ökologisch wirtschaftenden Betrieben als auch bei der nach den Regeln der EU-Öko-Verordnung bewirtschafteten Fläche bestätigt worden.
Auch bei den verarbeitenden Betrieben im Öko-Sektor ist gegenüber dem Vorjahr wiederum eine Zunahme zu verzeichnen. Mit 7.703 waren im Jahr 2010 4,5 Prozent mehr Betriebe in der Verarbeitung von Öko-Produkten tätig als 2009. Während die Anzahl der Importeure etwa auf Vorjahresniveau liegt, hat die Anzahl der Betriebe, die Bio-Erzeugnisse sowohl verarbeiten wie auch importieren, gegenüber dem Vorjahr um 6,7 Prozent zugenommen. Reine Handelsunternehmen verzeichnen einen Zuwachs von 8 Prozent.
Im Öko-Sektor waren 2010 insgesamt 32.714 Unternehmen (Erzeuger, Verarbeiter, Importeure) tätig. Diese werden alle durch staatlich zugelassene und von den Ländern überwachten Öko-Kontrollstellen nach den strengen Regeln der EU-Öko-Verordnung kontrolliert. Die Kontrollen finden in den Betrieben mindestens einmal im Jahr statt, zusätzlich werden risikoorientierte Kontrollen und unangekündigte Stichprobenkontrollen durchgeführt.
Ihre Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartner
Dienstsitz Berlin, Wilhelmstraße 54, 10117 Berlin
Telefon: 0 30 / 1 85 29 - 31 74 / - 32 08
Telefax: 0 30 / 1 85 29 - 31 79
E-Mail: pressestelle@bmelv.bund.de
Der ökologische Landbau in Deutschland konnte im Jahr 2010 wie auch in den vergangenen Jahren wieder solide Wachstumsraten erzielen. Bei einem Zuwachs der ökologisch bewirtschafteten Fläche um 4,6 Prozent (2009: + 4,3 Prozent) hat sich die Zahl der ökologisch wirtschaftenden landwirtschaftlichen Betriebe um 4,3 Prozent (2009: + 6,2 Prozent) erhöht.
Dieses geht aus den Jahresmeldungen der Länder über den ökologischen Landbau 2010 hervor, die dem Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (BMELV) vorliegen.
Diesen Meldungen zufolge wurden bis Ende 2010 in Deutschland 990.702 Hektar landwirtschaftliche Nutzfläche von insgesamt 21.942 Betrieben nach den EU-weiten Regelungen des ökologischen Landbaus bewirtschaftet. Die Zahl der landwirtschaftlichen Öko-Betriebe nahm damit gegenüber dem Vorjahr um 895 und die nach den Regelungen der EU-Öko-Verordnung bewirtschaftete Fläche um 43.588 Hektar zu.
Der Anteil an der Gesamtzahl der landwirtschaftlichen Betriebe beträgt im Jahr 2010 7,3 Prozent (2009: 5,6 Prozent), der an der gesamten landwirtschaftliche Nutzfläche 5,9 Prozent (Vorjahr 5,6 Prozent). Damit sind im ökologischen Landbau erneut die soliden Wachstumsraten der Vorjahre sowohl bei den ökologisch wirtschaftenden Betrieben als auch bei der nach den Regeln der EU-Öko-Verordnung bewirtschafteten Fläche bestätigt worden.
Auch bei den verarbeitenden Betrieben im Öko-Sektor ist gegenüber dem Vorjahr wiederum eine Zunahme zu verzeichnen. Mit 7.703 waren im Jahr 2010 4,5 Prozent mehr Betriebe in der Verarbeitung von Öko-Produkten tätig als 2009. Während die Anzahl der Importeure etwa auf Vorjahresniveau liegt, hat die Anzahl der Betriebe, die Bio-Erzeugnisse sowohl verarbeiten wie auch importieren, gegenüber dem Vorjahr um 6,7 Prozent zugenommen. Reine Handelsunternehmen verzeichnen einen Zuwachs von 8 Prozent.
Im Öko-Sektor waren 2010 insgesamt 32.714 Unternehmen (Erzeuger, Verarbeiter, Importeure) tätig. Diese werden alle durch staatlich zugelassene und von den Ländern überwachten Öko-Kontrollstellen nach den strengen Regeln der EU-Öko-Verordnung kontrolliert. Die Kontrollen finden in den Betrieben mindestens einmal im Jahr statt, zusätzlich werden risikoorientierte Kontrollen und unangekündigte Stichprobenkontrollen durchgeführt.
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Über Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (BMELV):
Mit Organisationserlass des Bundeskanzlers vom 22. Januar 2001 wurde das Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten (BML) zu einem Bundesministerium für Verbraucherschutz, Ernährung und Landwirtschaft (BMVEL) umgebildet. Dem neuen Ministerium wurden aus dem Geschäftsbereich des Bundesministeriums für Gesundheit die Zuständigkeiten für den Verbraucherschutz sowie aus dem Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie die Zuständigkeit für die Verbraucherpolitik übertragen.
Darüber hinaus erfolgte die Verlagerung des Bundesinstitut für gesundheitlichen Verbraucherschutz und Veterinärwesen (BgVV) in den Geschäftsbereich des BMVEL. Mit der Umorganisation erhält der vorsorgende Verbraucherschutz in Deutschland einen neuen Stellenwert. Dies soll unter anderem auch durch eine neue Landwirtschaftspolitik zum Ausdruck kommen, die den Erwartungen und Bedürfnissen der Verbraucher Rechnung trägt, ein partnerschaftliches Verhältnis zwischen Landwirtschaft und Verbrauchern fördert, den Tierschutz weiterentwickelt und den Grundsatz der Nachhaltigkeit in der Landwirtschaft verankert.
Da ein großer Teil der Politikbereiche des Ministeriums gemeinschaftsrechtlichen Regelungen unterliegt, besteht die wichtigste Aufgabe des Ministeriums darin, die vielschichtigen Interessen innerhalb Deutschlands zu kanalisieren und als deutsche Interessenlage in den Meinungsbildungs- und Rechtssetzungsprozess der Europäischen Union einzubringen. Darüber hinaus trägt das Ministerium dafür Sorge, dass Gemeinschaftsrecht in Deutschland ordnungsgemäß angewandt werden kann.
Zum Geschäftsbereich des Ministeriums zählen - neben dem neu hinzugekommenen BgVV - unter anderem das Bundessortenamt, zehn Bundesforschungsanstalten sowie die Zentralstelle für Agrardokumentation und -information. Darüber hinaus hat das Ministerium die Aufsicht über vier Anstalten des öffentlichen Rechts, darunter die Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung.
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Darüber hinaus erfolgte die Verlagerung des Bundesinstitut für gesundheitlichen Verbraucherschutz und Veterinärwesen (BgVV) in den Geschäftsbereich des BMVEL. Mit der Umorganisation erhält der vorsorgende Verbraucherschutz in Deutschland einen neuen Stellenwert. Dies soll unter anderem auch durch eine neue Landwirtschaftspolitik zum Ausdruck kommen, die den Erwartungen und Bedürfnissen der Verbraucher Rechnung trägt, ein partnerschaftliches Verhältnis zwischen Landwirtschaft und Verbrauchern fördert, den Tierschutz weiterentwickelt und den Grundsatz der Nachhaltigkeit in der Landwirtschaft verankert.
Da ein großer Teil der Politikbereiche des Ministeriums gemeinschaftsrechtlichen Regelungen unterliegt, besteht die wichtigste Aufgabe des Ministeriums darin, die vielschichtigen Interessen innerhalb Deutschlands zu kanalisieren und als deutsche Interessenlage in den Meinungsbildungs- und Rechtssetzungsprozess der Europäischen Union einzubringen. Darüber hinaus trägt das Ministerium dafür Sorge, dass Gemeinschaftsrecht in Deutschland ordnungsgemäß angewandt werden kann.
Zum Geschäftsbereich des Ministeriums zählen - neben dem neu hinzugekommenen BgVV - unter anderem das Bundessortenamt, zehn Bundesforschungsanstalten sowie die Zentralstelle für Agrardokumentation und -information. Darüber hinaus hat das Ministerium die Aufsicht über vier Anstalten des öffentlichen Rechts, darunter die Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung.
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