Der Blaue Engel für Schuhe und Textilien -- Auch Holzpellets, Holzhackschnitzel und Verlegeunterlagen für Fußböden können Umweltzeichen erhalten
- Pressemitteilung der Firma Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit (BMU), 17.12.2010
Pressemitteilung vom: 17.12.2010 von der Firma Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit (BMU) aus Berlin
Kurzfassung: Umweltverträglich hergestellte und schadstoffgeprüfte Schuhe und Textilien können künftig den Blauen Engel tragen. Die Kriterien dafür hat die Jury Umweltzeichen Anfang Dezember 2010 in Berlin beschlossen. Verbraucherinnen und Verbraucher ...
[Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit (BMU) - 17.12.2010] Der Blaue Engel für Schuhe und Textilien -- Auch Holzpellets, Holzhackschnitzel und Verlegeunterlagen für Fußböden können Umweltzeichen erhalten
Umweltverträglich hergestellte und schadstoffgeprüfte Schuhe und Textilien können künftig den Blauen Engel tragen. Die Kriterien dafür hat die Jury Umweltzeichen Anfang Dezember 2010 in Berlin beschlossen. Verbraucherinnen und Verbraucher sollen sich darauf verlassen können, dass Textilien und Schuhe mit dem Blauen Engel keine gesundheitsbelastenden Chemikalien enthalten und auch hohe Umweltstandards in der Produktion erfüllen. Die neuen Umweltzeichen für Textilien und Schuhe sind dem neuen Schutzziel "Schützt Umwelt und Gesundheit" zugeordnet, das aus dem bekannten Schutzziel "Schützt die Gesundheit" hervorgeht.
Bei der Herstellung von Schuhen und Textilien finden viele umweltrelevante Prozesse von der Rohstofferzeugung bis zur Endfertigung statt. Der Blaue Engel stellt hohe ökologische Anforderungen an die Produkte während der gesamten Fertigungskette. Unternehmen, die für ihre Produkte den Blauen Engel beantragen, müssen unter anderem die Herkunft der Fasern, Rohstoffe und Materialien nachweisen, den Ausschluss gesundheitsbelastender Chemikalien, Hilfs- und Farbmittel garantieren sowie Anforderungen an die Abwässer und die Abluft einhalten. Darüber hinaus müssen Textilien und Schuhe mit dem Blauen Engel eine gute Gebrauchstauglichkeit aufweisen. Außerdem beschloss die Jury, Sozialstandards in ihre Grundsätze aufzunehmen. Zeichennehmer müssen zum Beispiel bei Textilien und Schuhen künftig die Einhaltung der Kernarbeitsnormen der Internationalen Arbeitsorganisation (ILO) während der gesamten Wertschöpfungskette der Umweltzeichen-Produkte gewährleisten.
Weitere Produktgruppen sind neu: Der Blaue Engel kann nun auch für technisch getrocknete Holzpellets und Hackschnitzel vergeben werden. Holz als Brennstoff dient dazu, die fossilen Energieträger Kohle, Erdöl und Erdgas zu ersetzen. Neben der Ressourcenschonung wird dadurch ein wesentlicher Beitrag zum Klimaschutz geleistet. Auch für emissionsarme Verlegeunterlagen gibt es das Umweltzeichen. Mit ihrem großflächigen Einsatz in Innenräumen unter Laminat-, Parkett- und anderen Hartböden sowie textilen Bodenbelägen haben sie große Auswirkungen auf die Raumlufthygiene.
Hrsg: BMU-Pressereferat, Alexanderstraße 3, 10178 Berlin
Redaktion: Dr. Christiane Schwarte (verantwortlich) Thomas Hagbeck, Jürgen Maaß, Frauke Stamer
Tel.: 030 18 305-2010. Fax: 030 18 305-2016
E-Mail: presse@bmu.bund.de- Internet: http://www.bmu.de/presse
Umweltverträglich hergestellte und schadstoffgeprüfte Schuhe und Textilien können künftig den Blauen Engel tragen. Die Kriterien dafür hat die Jury Umweltzeichen Anfang Dezember 2010 in Berlin beschlossen. Verbraucherinnen und Verbraucher sollen sich darauf verlassen können, dass Textilien und Schuhe mit dem Blauen Engel keine gesundheitsbelastenden Chemikalien enthalten und auch hohe Umweltstandards in der Produktion erfüllen. Die neuen Umweltzeichen für Textilien und Schuhe sind dem neuen Schutzziel "Schützt Umwelt und Gesundheit" zugeordnet, das aus dem bekannten Schutzziel "Schützt die Gesundheit" hervorgeht.
Bei der Herstellung von Schuhen und Textilien finden viele umweltrelevante Prozesse von der Rohstofferzeugung bis zur Endfertigung statt. Der Blaue Engel stellt hohe ökologische Anforderungen an die Produkte während der gesamten Fertigungskette. Unternehmen, die für ihre Produkte den Blauen Engel beantragen, müssen unter anderem die Herkunft der Fasern, Rohstoffe und Materialien nachweisen, den Ausschluss gesundheitsbelastender Chemikalien, Hilfs- und Farbmittel garantieren sowie Anforderungen an die Abwässer und die Abluft einhalten. Darüber hinaus müssen Textilien und Schuhe mit dem Blauen Engel eine gute Gebrauchstauglichkeit aufweisen. Außerdem beschloss die Jury, Sozialstandards in ihre Grundsätze aufzunehmen. Zeichennehmer müssen zum Beispiel bei Textilien und Schuhen künftig die Einhaltung der Kernarbeitsnormen der Internationalen Arbeitsorganisation (ILO) während der gesamten Wertschöpfungskette der Umweltzeichen-Produkte gewährleisten.
Weitere Produktgruppen sind neu: Der Blaue Engel kann nun auch für technisch getrocknete Holzpellets und Hackschnitzel vergeben werden. Holz als Brennstoff dient dazu, die fossilen Energieträger Kohle, Erdöl und Erdgas zu ersetzen. Neben der Ressourcenschonung wird dadurch ein wesentlicher Beitrag zum Klimaschutz geleistet. Auch für emissionsarme Verlegeunterlagen gibt es das Umweltzeichen. Mit ihrem großflächigen Einsatz in Innenräumen unter Laminat-, Parkett- und anderen Hartböden sowie textilen Bodenbelägen haben sie große Auswirkungen auf die Raumlufthygiene.
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Über Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit (BMU):
Das Ministerium, dessen erster Dienstsitz auf Beschluss des Deutschen Bundestages Bonn ist, beschäftigt dort sowie an seinem zweiten Dienstsitz Berlin in sechs Abteilungen rund 814 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.
Zum Geschäftsbereich des Bundesumweltministeriums gehören außerdem drei Bundesämter mit zusammen mehr als 2.151 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern:
das Umweltbundesamt, das Bundesamt für Naturschutz sowie das Bundesamt für Strahlenschutz. Darüber hinaus wird das Ministerium in Form von Gutachten und Stellungnahmen von mehreren unabhängigen Sachverständigengremien beraten.
Die wichtigsten Beratungsgremien sind der Rat von Sachverständigen für Umweltfragen und der Wissenschaftliche Beirat Globale Umweltveränderungen.
Firmenkontakt:
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