Leistungen deutscher Forstwirtschaft sind international anerkannt

  • Pressemitteilung der Firma Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (BMELV), 20.06.2011
Pressemitteilung vom: 20.06.2011 von der Firma Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (BMELV) aus Berlin

Kurzfassung: Parlamentarischer Staatssekretär Peter Bleser unterstreicht Bedeutung und Vorbildfunktion nachhaltiger, multifunktionaler Forstwirtschaft in Deutschland. Anlässlich der 61. Jahrestagung des Deutschen Forstwirtschaftsrates e.V. (DFWR) in Erfurt ...

[Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (BMELV) - 20.06.2011] Leistungen deutscher Forstwirtschaft sind international anerkannt


Parlamentarischer Staatssekretär Peter Bleser unterstreicht Bedeutung und Vorbildfunktion nachhaltiger, multifunktionaler Forstwirtschaft in Deutschland.

Anlässlich der 61. Jahrestagung des Deutschen Forstwirtschaftsrates e.V. (DFWR) in Erfurt würdigte Peter Bleser, Parlamentarischer Staatsekretär bei der Bundeslandwirtschaftsministerin, die Leistungen der Forstwirtschaft in Deutschland. Bleser empfahl der Branche, ihre verantwortungsvolle Arbeit sowie die Vorteile und die Bedeutung der nachhaltigen Waldbewirtschaftung stärker in die Öffentlichkeit zu tragen. Unter dem Motto "Wirtschaftsfaktor Verantwortung – Forstwirtschaft im Internationalen Jahr der Wälder" trafen sich Spitzenvertreter der deutschen Forstwirtschaft zur 61. Jahrestagung des DFWR im Augustinerkloster in Erfurt. In seinem Festvortrag erinnerte Bleser daran, dass der Grundstein für das Prinzip der Nachhaltigkeit vor 300 Jahren in der deutschen Forstwirtschaft gelegt wurde und seitdem stetig und umfassend weiterentwickelt wurde. In Deutschland haben Waldbesitzer und Forstleute schon früh die Bedeutung des Waldes für Gesellschaft, Umwelt und Wertschöpfung erkannt und Verantwortung übernommen. "Das integrative Konzept einer nachhaltigen, multifunktionalen Forstwirtschaft hat sich bewährt und ist international hoch anerkannt. Leider ist das der deutschen Öffentlichkeit wenig bekannt", sagte Bleser.

Angesichts zunehmender Ansprüche an den Wald bestehe die Herausforderung, eine ausgewogene und nachhaltige Balance zwischen den verschiedenen Anforderungen zu finden. Der Parlamentarische Staatssekretär nannte dies ein Hauptanliegen der "Waldstrategie 2020". "Mir ist wichtig, nochmals zu verdeutlichen, dass Nachhaltigkeit auf drei gleichrangigen Säulen, der Ökonomie, der Ökologie und dem Sozialen beruht", erklärte Bleser. Angesichts der Vielfalt der Leistungen der Forstwirtschaft betonte der Parlamentarische Staatssekretär, dass zusätzliche Maßnahmen zum Schutz und Ausbau der Artenvielfalt unter sorgfältiger Abwägung des Nutzens und unter Beachtung der Eigentumsverhältnisse erfolgen müsse. "Künftige Generationen sollen aus dem Wald den gleichen Nutzen ziehen können, wie er heute den Eigentümern und der Gesellschaft zu Gute kommt".


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Über Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (BMELV):
Mit Organisationserlass des Bundeskanzlers vom 22. Januar 2001 wurde das Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten (BML) zu einem Bundesministerium für Verbraucherschutz, Ernährung und Landwirtschaft (BMVEL) umgebildet. Dem neuen Ministerium wurden aus dem Geschäftsbereich des Bundesministeriums für Gesundheit die Zuständigkeiten für den Verbraucherschutz sowie aus dem Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie die Zuständigkeit für die Verbraucherpolitik übertragen.
Darüber hinaus erfolgte die Verlagerung des Bundesinstitut für gesundheitlichen Verbraucherschutz und Veterinärwesen (BgVV) in den Geschäftsbereich des BMVEL. Mit der Umorganisation erhält der vorsorgende Verbraucherschutz in Deutschland einen neuen Stellenwert. Dies soll unter anderem auch durch eine neue Landwirtschaftspolitik zum Ausdruck kommen, die den Erwartungen und Bedürfnissen der Verbraucher Rechnung trägt, ein partnerschaftliches Verhältnis zwischen Landwirtschaft und Verbrauchern fördert, den Tierschutz weiterentwickelt und den Grundsatz der Nachhaltigkeit in der Landwirtschaft verankert.
Da ein großer Teil der Politikbereiche des Ministeriums gemeinschaftsrechtlichen Regelungen unterliegt, besteht die wichtigste Aufgabe des Ministeriums darin, die vielschichtigen Interessen innerhalb Deutschlands zu kanalisieren und als deutsche Interessenlage in den Meinungsbildungs- und Rechtssetzungsprozess der Europäischen Union einzubringen. Darüber hinaus trägt das Ministerium dafür Sorge, dass Gemeinschaftsrecht in Deutschland ordnungsgemäß angewandt werden kann.
Zum Geschäftsbereich des Ministeriums zählen - neben dem neu hinzugekommenen BgVV - unter anderem das Bundessortenamt, zehn Bundesforschungsanstalten sowie die Zentralstelle für Agrardokumentation und -information. Darüber hinaus hat das Ministerium die Aufsicht über vier Anstalten des öffentlichen Rechts, darunter die Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung.

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