Bundeskabinett beschließt Ersten Gleichstellungsbericht
- Pressemitteilung der Firma Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ), 15.06.2011
Pressemitteilung vom: 15.06.2011 von der Firma Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) aus Berlin
Kurzfassung: Auch Gleichstellungs- und Frauenministerkonferenz der Bundesländer befasst sich ab morgen mit dem Ersten Gleichstellungsbericht Das Bundeskabinett hat heute (Mittwoch) das Gutachten der unabhängigen Sachverständigenkommission "Neue Wege - gleiche ...
[Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) - 15.06.2011] Bundeskabinett beschließt Ersten Gleichstellungsbericht
Auch Gleichstellungs- und Frauenministerkonferenz der Bundesländer befasst sich ab morgen mit dem Ersten Gleichstellungsbericht Das Bundeskabinett hat heute (Mittwoch) das Gutachten der unabhängigen Sachverständigenkommission "Neue Wege - gleiche Chancen. Gleichstellung von Frauen und Männern im Lebensverlauf" zur Kenntnis genommen. Gleichzeitig wurde die vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend erarbeitete Stellungnahme der Bundesregierung dazu beschlossen. Beides zusammen - Gutachten und Stellungnahme - bildet den Ersten Gleichstellungsbericht.
"Der Erste Gleichstellungsbericht, den jemals eine Bundesregierung vorgelegt hat, ist ein Meilenstein", sagt Dr. Hermann Kues, Parlamentarischer Staatssekretär im Bundesfamilienministerium. "In dem Bericht werden erstmals Lebensverläufe von Frauen und Männern systematisch miteinander verglichen. Das ist entscheidend für eine moderne Gleichstellungspolitik, denn die Lebenswege verändern sich immer rasanter. Dabei stehen Frauen und Männer vor der Herausforderung, in verschiedenen Lebensphasen die Balance zwischen Zeit für Verantwortung in der Familie und im Beruf jeweils neu auszutarieren", so Dr. Hermann Kues weiter.
Für ihr Gutachten hat die interdisziplinäre Sachverständigenkommission Erfolge und Herausforderungen der Gleichstellungspolitik hinsichtlich gleicher Chancen für Frauen und Männer untersucht. Im Januar 2011 wurden die Ergebnisse dem Bundesfamilienministerium übergeben. Die Untersuchung ermöglicht es, gleichstellungspolitischen Handlungsbedarf gerade an den Übergängen des Lebenslaufs zu identifizieren - bei der ersten beruflichen Orientierung, bei der Familiengründung oder beim Wiedereinstieg in den Beruf.
Die Analysen und Empfehlungen der Sachverständigen orientieren sich an einem Leitbild der Wahlfreiheit für Frauen und Männer. Die Bundesregierung begrüßt diese Zielsetzung in ihrer Stellungnahme und erkennt das innovative Potenzial einer aktiven Lebenslaufpolitik an: Frauen und Männer müssen gleichermaßen faire Chancen haben, ihr Leben so zu leben wie sie es sich vorstellen. Deshalb unterstützt die Bundesregierung diese Perspektive schon heute mit einer Vielzahl politischer Projekte, wie etwa dem Boys? Day und den Girls? Day, dem "Aktionsprogramm Perspektive Wiedereinstieg" oder dem Stufenplan für mehr Frauen in Führungspositionen.
Weitere Informationen zur Gleichstellungspolitik unter www.bmfsfj.de .
Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend
E-mail: poststelle@bmfsfj.bund.de
Internet: http://www.bmfsfj.de
Servicetelefon: 01801 90 70 50
Wann können Sie anrufen?
montags bis donnerstags von 9.00 Uhr bis 18.00 Uhr
Auch Gleichstellungs- und Frauenministerkonferenz der Bundesländer befasst sich ab morgen mit dem Ersten Gleichstellungsbericht Das Bundeskabinett hat heute (Mittwoch) das Gutachten der unabhängigen Sachverständigenkommission "Neue Wege - gleiche Chancen. Gleichstellung von Frauen und Männern im Lebensverlauf" zur Kenntnis genommen. Gleichzeitig wurde die vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend erarbeitete Stellungnahme der Bundesregierung dazu beschlossen. Beides zusammen - Gutachten und Stellungnahme - bildet den Ersten Gleichstellungsbericht.
"Der Erste Gleichstellungsbericht, den jemals eine Bundesregierung vorgelegt hat, ist ein Meilenstein", sagt Dr. Hermann Kues, Parlamentarischer Staatssekretär im Bundesfamilienministerium. "In dem Bericht werden erstmals Lebensverläufe von Frauen und Männern systematisch miteinander verglichen. Das ist entscheidend für eine moderne Gleichstellungspolitik, denn die Lebenswege verändern sich immer rasanter. Dabei stehen Frauen und Männer vor der Herausforderung, in verschiedenen Lebensphasen die Balance zwischen Zeit für Verantwortung in der Familie und im Beruf jeweils neu auszutarieren", so Dr. Hermann Kues weiter.
Für ihr Gutachten hat die interdisziplinäre Sachverständigenkommission Erfolge und Herausforderungen der Gleichstellungspolitik hinsichtlich gleicher Chancen für Frauen und Männer untersucht. Im Januar 2011 wurden die Ergebnisse dem Bundesfamilienministerium übergeben. Die Untersuchung ermöglicht es, gleichstellungspolitischen Handlungsbedarf gerade an den Übergängen des Lebenslaufs zu identifizieren - bei der ersten beruflichen Orientierung, bei der Familiengründung oder beim Wiedereinstieg in den Beruf.
Die Analysen und Empfehlungen der Sachverständigen orientieren sich an einem Leitbild der Wahlfreiheit für Frauen und Männer. Die Bundesregierung begrüßt diese Zielsetzung in ihrer Stellungnahme und erkennt das innovative Potenzial einer aktiven Lebenslaufpolitik an: Frauen und Männer müssen gleichermaßen faire Chancen haben, ihr Leben so zu leben wie sie es sich vorstellen. Deshalb unterstützt die Bundesregierung diese Perspektive schon heute mit einer Vielzahl politischer Projekte, wie etwa dem Boys? Day und den Girls? Day, dem "Aktionsprogramm Perspektive Wiedereinstieg" oder dem Stufenplan für mehr Frauen in Führungspositionen.
Weitere Informationen zur Gleichstellungspolitik unter www.bmfsfj.de .
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Über Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ):
Um den gegenwärtigen gesellschaftlichen Herausforderungen zu begegnen, hat die Bundesregierung eine nachhaltige Familienpolitik zu ihrem Markenzeichen gemacht: Ein neuartiger Mix aus Ausbau der Infrastruktur, familienfreundlicher Unternehmenskultur und neu zentrierten monetären Leistungen schafft wirtschaftliche, aber auch zeitliche Spielräume für die Familien und erhöht damit die Lebensqualität für Eltern und Kinder.
Mit dem Tagesbetreuungsausbaugesetz soll bis zum Jahr 2010 das Betreuungsangebot für Kinder unter drei Jahren um 230.000 neue Plätze steigen. Dieses Gesetz verpflichtet die Kommunen, bis 2010 ein ausreichendes Betreuungsangebot für die unter Dreijährigen zu schaffen.
Firmenkontakt:
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Mit dem Tagesbetreuungsausbaugesetz soll bis zum Jahr 2010 das Betreuungsangebot für Kinder unter drei Jahren um 230.000 neue Plätze steigen. Dieses Gesetz verpflichtet die Kommunen, bis 2010 ein ausreichendes Betreuungsangebot für die unter Dreijährigen zu schaffen.
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