Integrationsminister Schneider: "Deutschland ist ein Zuwanderungsland – das wird sich auch in der Öffentlichen Verwaltung widerspiegeln
- Pressemitteilung der Firma Ministerium für Arbeit, Integration und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen (MAIS NRW), 31.05.2011
Pressemitteilung vom: 31.05.2011 von der Firma Ministerium für Arbeit, Integration und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen (MAIS NRW) aus Düsseldorf
Kurzfassung: Kabinett beschließt Gesamtkonzept der Landesinitiative zur Interkulturellen Öffnung der Landesverwaltung Düsseldorf, 31.05.2011 Das Ministerium für Arbeit, Integration und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen teilt mit: Die Landesregierung ...
[Ministerium für Arbeit, Integration und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen (MAIS NRW) - 31.05.2011] Integrationsminister Schneider: "Deutschland ist ein Zuwanderungsland – das wird sich auch in der Öffentlichen Verwaltung widerspiegeln"
Kabinett beschließt Gesamtkonzept der Landesinitiative zur Interkulturellen Öffnung der Landesverwaltung
Düsseldorf, 31.05.2011
Das Ministerium für Arbeit, Integration und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen teilt mit:
Die Landesregierung hat auf der Kabinettsitzung am 31.05.2011 ein Gesamtkonzept beschlossen, um mehr Menschen mit Zuwanderungsgeschichte für den Öffentlichen Dienst zu gewinnen. "Die Potenziale von Menschen mit Zuwanderungsgeschichte sind ein Gewinn für die Mehrheitsgesellschaft. Auch in der öffentlichen Verwaltung muss sich widerspiegeln, dass Deutschland ein Zuwanderungsland ist", begründete Integrationsminister Schneider die Initiative zur interkulturellen Öffnung der Landesverwaltung. Vorgesehen sind gezielte Werbemaßnahmen, um die Attraktivität des öffentlichen Dienstes zu steigern. Auch werden Zugangsbarrieren für Eingewanderte abgebaut.
Das Land wirbt gezielt für Ausbildung und Beschäftigung von Menschen mit Zuwanderungsgeschichte im Polizeidienst oder für ein Lehramtsstudium. Um mögliche Diskriminierungen bei der Bewerbung aufgrund des Namens oder der Herkunft auszuschließen, beteiligen sich weitere Landesministerien darunter das Innen-, Schul- oder das Justizministerium am Pilotprojekt "Anonymisierte Bewerbungen".
Mit speziellen Fortbildungen wird die interkulturelle Kompetenz der Landesbediensteten verbessert. "Die Fähigkeit zur Empathie, also sich auf die Lage von Menschen mit unterschiedlicher Herkunft einzustellen, muss zu einer Schlüsselqualifikation im Öffentlichen Dienst werden", betonte Minister Schneider. Landesweit sollen Kommunen, Bezirksregierungen, Verbände und Unternehmen als weitere Partner gewonnen werden.
Die Landesregierung hatte die Initiative zur interkulturellen Öffnung der Landesverwaltung im Dezember 2010 gestartet. Alle Ressorts der Landesregierung sind an der Initiative beteiligt, die Federführung hat das Integrationsministerium.
Etwa ein Viertel der Menschen in Nordrhein-Westfalen hat eine Zuwanderungsgeschichte. Der Anteil der Migrantinnen und Migranten im öffentlichen Dienst liegt dagegen nach Schätzungen bei zwei bis drei Prozent.
Ministerium für Arbeit, Integration und Soziales NRW
Fürstenwall 25
40219 Düsseldorf
Tel.: 0211 855-5
Fax: 0211 855-3211
Kabinett beschließt Gesamtkonzept der Landesinitiative zur Interkulturellen Öffnung der Landesverwaltung
Düsseldorf, 31.05.2011
Das Ministerium für Arbeit, Integration und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen teilt mit:
Die Landesregierung hat auf der Kabinettsitzung am 31.05.2011 ein Gesamtkonzept beschlossen, um mehr Menschen mit Zuwanderungsgeschichte für den Öffentlichen Dienst zu gewinnen. "Die Potenziale von Menschen mit Zuwanderungsgeschichte sind ein Gewinn für die Mehrheitsgesellschaft. Auch in der öffentlichen Verwaltung muss sich widerspiegeln, dass Deutschland ein Zuwanderungsland ist", begründete Integrationsminister Schneider die Initiative zur interkulturellen Öffnung der Landesverwaltung. Vorgesehen sind gezielte Werbemaßnahmen, um die Attraktivität des öffentlichen Dienstes zu steigern. Auch werden Zugangsbarrieren für Eingewanderte abgebaut.
Das Land wirbt gezielt für Ausbildung und Beschäftigung von Menschen mit Zuwanderungsgeschichte im Polizeidienst oder für ein Lehramtsstudium. Um mögliche Diskriminierungen bei der Bewerbung aufgrund des Namens oder der Herkunft auszuschließen, beteiligen sich weitere Landesministerien darunter das Innen-, Schul- oder das Justizministerium am Pilotprojekt "Anonymisierte Bewerbungen".
Mit speziellen Fortbildungen wird die interkulturelle Kompetenz der Landesbediensteten verbessert. "Die Fähigkeit zur Empathie, also sich auf die Lage von Menschen mit unterschiedlicher Herkunft einzustellen, muss zu einer Schlüsselqualifikation im Öffentlichen Dienst werden", betonte Minister Schneider. Landesweit sollen Kommunen, Bezirksregierungen, Verbände und Unternehmen als weitere Partner gewonnen werden.
Die Landesregierung hatte die Initiative zur interkulturellen Öffnung der Landesverwaltung im Dezember 2010 gestartet. Alle Ressorts der Landesregierung sind an der Initiative beteiligt, die Federführung hat das Integrationsministerium.
Etwa ein Viertel der Menschen in Nordrhein-Westfalen hat eine Zuwanderungsgeschichte. Der Anteil der Migrantinnen und Migranten im öffentlichen Dienst liegt dagegen nach Schätzungen bei zwei bis drei Prozent.
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