Auftaktsitzung des neuen Beirats Jungenpolitik des Bundesfamilienministeriums
- Pressemitteilung der Firma Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ), 26.05.2011
Pressemitteilung vom: 26.05.2011 von der Firma Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) aus Berlin
Kurzfassung: Abschlussbericht mit Handlungsempfehlungen soll 2013 vorliegen Eine zeitgemäße Gleichstellungspolitik muss Frauen und Männer gleichermaßen ansprechen. Leitbild dieser Politik ist eine Kultur des gesellschaftlichen Zusammenhalts, die auf einer ...
[Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) - 26.05.2011] Auftaktsitzung des neuen Beirats Jungenpolitik des Bundesfamilienministeriums
Abschlussbericht mit Handlungsempfehlungen soll 2013 vorliegen
Eine zeitgemäße Gleichstellungspolitik muss Frauen und Männer gleichermaßen ansprechen. Leitbild dieser Politik ist eine Kultur des gesellschaftlichen Zusammenhalts, die auf einer gleichberechtigten Partnerschaft von Frauen und Männern fußt. Die Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, Dr.
Kristina Schröder, hat daher den Beirat Jungenpolitik eingesetzt, der sich heute (Donnerstag) konstituiert hat. Der Beirat soll Erkenntnisse zu den Lebensentwürfen von männlichen Jugendlichen sammeln und in einem Abschlussbericht zusammenfassen.
"Jungen und Mädchen wollen ihren Weg gehen - frei von Stereotypen und Vorurteilen", sagt der Parlamentarische Staatssekretär Dr. Hermann Kues anlässlich der Auftaktsitzung des Beirats Jungenpolitik. "Die Politik muss für die faire Chance sorgen, dass sich diese Vorstellungen auch umsetzen lassen. Die Ergebnisse des Jungenbeirats werden uns zeigen, ob wir mit unseren Vorhaben für mehr faire Chancen für Jungen und Mädchen richtig liegen", so Dr. Hermann Kues.
Der Beirat setzt sich aus jeweils sechs erwachsenen Experten und Jungen zwischen 14 und 17 Jahren als Experten in eigener Sache zusammen. Er wird Anfang 2013 seine Arbeit beenden und einen Bericht veröffentlichen. Dieser Bericht wird neben der Auseinandersetzung mit Männlichkeitsnormen auch Empfehlungen enthalten, die in die Politik des Bundesfamilienministeriums einfließen sollen. Im Kern geht es darum, wie Jungen leben wollen und mit welchen gesellschaftlichen Erwartungen sie sich konfrontiert sehen. Die begleitende Forschung beleuchtet daneben aber auch, was gleichaltrige Mädchen über Geschlechterrollen denken.
Der Beirat Jungenpolitik ist ein Teil der modernen Gleichstellungspolitik des Bundesfamilienministeriums. Ein weiterer Baustein ist das im Frühjahr 2011 gestartete Programm "Mehr Männer in Kitas". Damit soll der bisher marginale Anteil männlicher Fachkräfte in der Kinderbetreuung deutlich erhöht werden.
Weitere Informationen dazu sowie zur Gleichstellungspolitik des Bundesfamilienministeriums finden Sie unter www.bmfsfj.de .
Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend
E-mail: poststelle@bmfsfj.bund.de
Internet: http://www.bmfsfj.de
Servicetelefon: 01801 90 70 50
Wann können Sie anrufen?
montags bis donnerstags von 9.00 Uhr bis 18.00 Uhr
Abschlussbericht mit Handlungsempfehlungen soll 2013 vorliegen
Eine zeitgemäße Gleichstellungspolitik muss Frauen und Männer gleichermaßen ansprechen. Leitbild dieser Politik ist eine Kultur des gesellschaftlichen Zusammenhalts, die auf einer gleichberechtigten Partnerschaft von Frauen und Männern fußt. Die Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, Dr.
Kristina Schröder, hat daher den Beirat Jungenpolitik eingesetzt, der sich heute (Donnerstag) konstituiert hat. Der Beirat soll Erkenntnisse zu den Lebensentwürfen von männlichen Jugendlichen sammeln und in einem Abschlussbericht zusammenfassen.
"Jungen und Mädchen wollen ihren Weg gehen - frei von Stereotypen und Vorurteilen", sagt der Parlamentarische Staatssekretär Dr. Hermann Kues anlässlich der Auftaktsitzung des Beirats Jungenpolitik. "Die Politik muss für die faire Chance sorgen, dass sich diese Vorstellungen auch umsetzen lassen. Die Ergebnisse des Jungenbeirats werden uns zeigen, ob wir mit unseren Vorhaben für mehr faire Chancen für Jungen und Mädchen richtig liegen", so Dr. Hermann Kues.
Der Beirat setzt sich aus jeweils sechs erwachsenen Experten und Jungen zwischen 14 und 17 Jahren als Experten in eigener Sache zusammen. Er wird Anfang 2013 seine Arbeit beenden und einen Bericht veröffentlichen. Dieser Bericht wird neben der Auseinandersetzung mit Männlichkeitsnormen auch Empfehlungen enthalten, die in die Politik des Bundesfamilienministeriums einfließen sollen. Im Kern geht es darum, wie Jungen leben wollen und mit welchen gesellschaftlichen Erwartungen sie sich konfrontiert sehen. Die begleitende Forschung beleuchtet daneben aber auch, was gleichaltrige Mädchen über Geschlechterrollen denken.
Der Beirat Jungenpolitik ist ein Teil der modernen Gleichstellungspolitik des Bundesfamilienministeriums. Ein weiterer Baustein ist das im Frühjahr 2011 gestartete Programm "Mehr Männer in Kitas". Damit soll der bisher marginale Anteil männlicher Fachkräfte in der Kinderbetreuung deutlich erhöht werden.
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Über Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ):
Um den gegenwärtigen gesellschaftlichen Herausforderungen zu begegnen, hat die Bundesregierung eine nachhaltige Familienpolitik zu ihrem Markenzeichen gemacht: Ein neuartiger Mix aus Ausbau der Infrastruktur, familienfreundlicher Unternehmenskultur und neu zentrierten monetären Leistungen schafft wirtschaftliche, aber auch zeitliche Spielräume für die Familien und erhöht damit die Lebensqualität für Eltern und Kinder.
Mit dem Tagesbetreuungsausbaugesetz soll bis zum Jahr 2010 das Betreuungsangebot für Kinder unter drei Jahren um 230.000 neue Plätze steigen. Dieses Gesetz verpflichtet die Kommunen, bis 2010 ein ausreichendes Betreuungsangebot für die unter Dreijährigen zu schaffen.
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Mit dem Tagesbetreuungsausbaugesetz soll bis zum Jahr 2010 das Betreuungsangebot für Kinder unter drei Jahren um 230.000 neue Plätze steigen. Dieses Gesetz verpflichtet die Kommunen, bis 2010 ein ausreichendes Betreuungsangebot für die unter Dreijährigen zu schaffen.
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