UniCredit Financial Institutions Group sieht hohen Handlungs- und Beratungsbedarf bei der Versicherungsbranche in Folge von Solvency II

  • Pressemitteilung der Firma UniCredit Bank AG, 25.05.2011
Pressemitteilung vom: 25.05.2011 von der Firma UniCredit Bank AG aus München

Kurzfassung: Der Bereich Financial Institutions Group (FIG), der sich innerhalb der UniCredit auf die Beratung von Finanzinstituten fokussiert, rechnet mit signifikanten Änderungen für die Versicherungswirtschaft in Folge von Solvency II. Die geplante ...

[UniCredit Bank AG - 25.05.2011] UniCredit Financial Institutions Group sieht hohen Handlungs- und Beratungsbedarf bei der Versicherungsbranche in Folge von Solvency II


Der Bereich Financial Institutions Group (FIG), der sich innerhalb der UniCredit auf die Beratung von Finanzinstituten fokussiert, rechnet mit signifikanten Änderungen für die Versicherungswirtschaft in Folge von Solvency II. Die geplante EU-Rahmenrichtlinie Solvency II basiert auf drei Säulen: Sie definiert neue Standards für das Risikomanagement, führt zu umfangreicheren Berichts- und Offenlegungspflichten und enthält neue quantitative Anforderungen zur Kapitalausstattung. So sind unter anderem Änderungen bei den anerkennungsfähigen Eigenmitteln geplant und durch die marktkonsistenten Rechnungslegungsvorschriften ist mit einer erhöhten Bilanzvolatilität zu rechnen. "Die risikoadjustierte Profitabilität verschiedener Geschäftsfelder und Produktlinien wird sich deutlich verändern", sagt Dr. Bernhard Brinker, Leiter FIG. "Doch das neue Regelwerk bietet den Versicherungsunternehmen auch die Chance, Wettbewerbsvorteile zu erringen. Dafür müssen sie sich bereits jetzt auf die strategischen Implikationen von Solvency II (SII) vorbereiten und ihre gesamte Geschäftsstrategie auf den Prüfstand stellen."

"Solvency II führt zu erheblichem Optimierungs- und Beratungsbedarf bei den Versicherungen bezüglich ihrer Bilanzstruktur und des Kapitalmanagements, der Produktpalette und möglicher Konsolidierungen", ergänzt Lucio Di Geronimo, Managing Director im Insurance-Team in FIG. "Große, gut diversifizierte Versicherungsgruppen werden von der neuen Rahmenrichtlinie profitieren können, während kleinere, schlechter diversifizierte Versicherer mit den neuen Anforderungen wahrscheinlich eher zu kämpfen haben." Solvency II wird auch die relative Attraktivität verschiedener Assetklassen für Versicherer als Anleger verändern. So werden beispielsweise Unternehmensanleihen mittlerer Bonität (zwischen A und BBB) interessanter werden, während Covered Bonds, Aktien und Immobilien aufgrund der vergleichsweise hohen Eigenmittelanforderung weniger attraktiv werden. Des Weiteren benachteiligt der den Berechnungen zugrunde liegende Durationsansatz langfristige Anleihen (wie z.B. auch langlaufende Anleihen von Banken) gegenüber kurzfristigen Titeln, obwohl aus Asset-Liability- Management-Aspekten eine höhere Investitionsquote in langlaufende Anleihen eigentlich wünschenswert wäre. Das veränderte Rendite-Risiko-Profil der Versicherer wird das Anlageverhalten der Versicherungsunternehmen demnach beeinflussen und sich damit auch auf die Refinanzierung des Bankensektors auswirken.

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