Atheroskleroseforschung mit künstlichen Organen statt Tieren

  • Pressemitteilung der Firma Menschen für Tierrechte, 24.05.2011
Pressemitteilung vom: 24.05.2011 von der Firma Menschen für Tierrechte aus Aachen

Kurzfassung: Heute stellt der Bundesverband Menschen für Tierrechte über sein Wissenschaftsportal InVitroJobs eine zweite "Arbeitsgruppe im Portrait" vor: die Forschergruppe "Experimentelle Zell- und Gewebetechnologie" am Universitätsklinikum Jena. Sie ...

[Menschen für Tierrechte - 24.05.2011] Atheroskleroseforschung mit künstlichen Organen statt Tieren

InVitroJobs.com veröffentlicht zweite "Arbeitsgruppe im Portrait"


Heute stellt der Bundesverband Menschen für Tierrechte über sein Wissenschaftsportal InVitroJobs eine zweite "Arbeitsgruppe im Portrait" vor:
die Forschergruppe "Experimentelle Zell- und Gewebetechnologie" am Universitätsklinikum Jena. Sie arbeitet an drei tierversuchsfreien Methoden, um neue Erkenntnisse zur Atherosklerose, Blutvergiftung und zu Leberinfektionen zu erhalten. Details – ein Interview mit dem Leiter der Forschungsgruppe Dr. rer. nat. Sandy Mosig inklusive – sind ab sofort veröffentlicht unter www.invitrojobs.com

Die Forscher haben sich ganz auf die Entwicklung dreidimensionaler künstlicher menschlicher Gewebe und Organe spezialisiert – weil dadurch Vorgänge besser simuliert werden können als im Tierversuch. So erzeugen sie menschliche Blutgefäßgewebe und integrieren sie in ein Mikrokammersystem, um die Entstehung von Atherosklerose und Sepsis aufzuklären. Ein Leberzellmodell dient der Untersuchung bakterieller Entzündungen. Ein Multi-Organ-System gibt Einblicke in Stoffwechselvorgänge zwischen Leber, Niere und Darm.

Die Forschungsarbeiten sind von großer Relevanz, denn: "Die Folgeerkrankungen der Atherosklerose, wie Herzinfarkt oder Schlaganfall, sind für ca. 50 Prozent aller Todesfälle in westlichen Gesellschaften verantwortlich", so der Leiter der Forschungsgruppe,
Dr. Sandy Mosig. Auch die Sepsisforschung ist sehr wichtig: "Mit einem Anteil von 54 Prozent an der Krankenhaus-Sterblichkeit stellt die Sepsis die Haupttodesursache auf Intensivstationen dar", so Mosig weiter. Hier liefern die Forschungsergebnisse mit den tiereinsatzfreien Gewebemodellen wertvolle Erkenntnisse. Von daher arbeiten auch Industrieunternehmen mit dem Team zusammen und die Projekte bekommen finanzielle Förderung seitens des Thüringer Ministeriums für Wirtschaft, Arbeit und Technologie.

Mit der "Arbeitsgruppe im Portrait" möchte der Bundesverband innovative Wissenschaftler und ihre Arbeiten bekannt machen sowie andere Forscher motivieren.
www.invitrojobs.com, das deutsch- und englischsprachige Portal zur Unterstützung der tierversuchsfreien Forschung hat der Verband im April 2009 gestartet. Im Mai 2011 verzeichnet es bereits 125 internationale Arbeitsgruppen, darunter Wissenschaftler aus USA, Japan, Indien, Estland und 90 aus Deutschland. Sie alle stehen für leistungsstarke, ethisch und wissenschaftlich fundierte Forschung ohne Tierversuche.

Interview und Informationen: www.invitrojobs.com


Kontakt:
Projektleiterin InVitroJobs: Dr. Christiane Hohensee, Tel.: 030 – 62728267, eMail: hohensee@tierrechte.de
Pressereferentin Bundesverband: Stephanie Elsner, Tel.: 05237 – 2319790, eMail: elsner@tierrechte.de


Der Bundesverband Menschen für Tierrechte setzt sich auf rechtlicher, politischer und gesellschaftlicher Ebene für die Anerkennung und Umsetzung elementarer Tierrechte ein. Als Dachverband sind ihm etwa 100 Vereine sowie persönliche Fördermitglieder angeschlossen. Seit seiner Gründung 1982 ist er als gemeinnützig und besonders förderungswürdig anerkannt.

Über Menschen für Tierrechte:
Tiere haben Rechte - Wir fordern sie ein!
Wir setzen uns ein für die gesellschaftliche und rechtliche Anerkennung elementarer Tierrechte sowie deren Umsetzung. Dazu gehören insbesondere das Recht der Tiere auf Unversehrtheit sowie das uneingeschränkte Recht, entsprechend der eigenen Art zu leben.

Firmenkontakt:
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Pressereferentin Bundesverband: Stephanie Elsner, Tel.: 05237 – 2319790, eMail: elsner@tierrechte.de

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