Arbeits- und Sozialminister Schneider: "Ein höheres Eintrittsalter käme zurzeit einem Rentenkürzungsprogramm gleich

  • Pressemitteilung der Firma Ministerium für Arbeit, Integration und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen (MAIS NRW), 19.05.2011
Pressemitteilung vom: 19.05.2011 von der Firma Ministerium für Arbeit, Integration und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen (MAIS NRW) aus Düsseldorf

Kurzfassung: Das Ministerium für Arbeit, Integration und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen teilt mit: Nordrhein-Westfalens Arbeits – und Sozialminister Guntram Schneider übt scharfe Kritik an dem Vorschlag der Wirtschaftsweisen, das ...

[Ministerium für Arbeit, Integration und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen (MAIS NRW) - 19.05.2011] Arbeits- und Sozialminister Schneider: "Ein höheres Eintrittsalter käme zurzeit einem Rentenkürzungsprogramm gleich"


Das Ministerium für Arbeit, Integration und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen teilt mit:

Nordrhein-Westfalens Arbeits – und Sozialminister Guntram Schneider übt scharfe Kritik an dem Vorschlag der Wirtschaftsweisen, das Renteneintrittsalter bis 2060 schrittweise auf 69 Jahre anzuheben. "Der Vorschlag geht an der Realität vorbei und ist sozialpolitisch nicht akzeptabel", erklärte Schneider am 19.05.2011 in Düsseldorf.

In Nordrhein-Westfalen sind nicht einmal 40 Prozent der 60- bis 65-Jährigen erwerbstätig – und darin eingeschlossen sind schon Beamte und Selbstständige", erklärte Schneider. Der Minister hält ein späteres Renteneintrittsalter für ein weiteres Programm der Rentenkürzung. "Diejenigen, die solche Vorschläge unterbreiten, sollten sich auch überlegen, wo denn die Arbeitsplätze für Ältere herkommen sollen – denn trotz der steigenden Konjunktur ist es leider so, dass die Beschäftigung für Ältere bisher kaum gestiegen ist", sagte der Minister.

Außerdem sei es derzeit so, dass die Arbeitsbedingungen oft nicht so gestaltet seien, das sie auch den gesundheitlichen Anforderungen älterer Menschen gerecht würden. "Wir in Nordrhein-Westfalen kümmern uns verstärkt um die Gesundheit der Beschäftigten – dazu gehören selbstverständlich altersgerechte Arbeitsbedingungen", betonte Minister Schneider.


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