Heinen-Esser: Energieverschwendung ist Nachteil im globalen Wettbewerb Energieeffizienz als Schlüssel zur Wettbewerbsfähigkeit gerade bei weiter steig
- Pressemitteilung der Firma Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit (BMU), 18.05.2011
Pressemitteilung vom: 18.05.2011 von der Firma Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit (BMU) aus Berlin
Kurzfassung: Die zentrale Bedeutung der Verbesserung der Energieeffizienz für das Energiekonzept der Bundesregierung hat die Parlamentarische Staatssekretärin im Bundesumweltministerium, Ursula Heinen-Esser, betont. "Maßnahmen zur Energieeinsparung rechnen ...
[Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit (BMU) - 18.05.2011] Heinen-Esser: Energieverschwendung ist Nachteil im globalen Wettbewerb Energieeffizienz als Schlüssel zur Wettbewerbsfähigkeit gerade bei weiter steigenden Energiepreisen
Die zentrale Bedeutung der Verbesserung der Energieeffizienz für das Energiekonzept der Bundesregierung hat die Parlamentarische Staatssekretärin im Bundesumweltministerium, Ursula Heinen-Esser, betont. "Maßnahmen zur Energieeinsparung rechnen sich in der Regel. Trotzdem werden sie häufig nicht durchgeführt, weil die Anlaufkosten gescheut werden. Hier ist noch viel Überzeugungsarbeit zu leisten" sagte Heinen-Esser zum Auftakt einer Fachtagung des Bundesumweltministeriums im Rahmen der Berliner Energietage. "Unnötiger Energieverbrauch bedeutet zusätzliche Kosten, ist damit ein erheblicher Wettbewerbsnachteil, treibt die Energiepreise und beeinträchtigt die Versorgungssicherheit", so die Staatssekretärin weiter.
Die deutliche Steigerung der Energieeffizienz ist darüber hinaus ein wesentliches Element im Kampf gegen die globale Erderwärmung. "Um das Ziel einer Begrenzung des globalen Temperaturanstiegs um 2 Grad gegenüber vorindustriellen Zeiten einzuhalten, dürfen mit Blick auf die wachsende Weltbevölkerung künftig nur weniger als 2 Tonnen CO2 pro Kopf und Jahr emittiert werden", betonte Heinen-Esser. Derzeit ist es in Deutschland noch das Fünffache. Die erschließbaren Energieeffizienz-Potenziale sind dem entsprechend enorm: Allein bei vollständiger Erschließung des wirtschaftlichen Einsparpotenzials an Endenergie in allen Verbrauchssektoren können 110 bis 130 Millionen Tonnen CO2 eingespart werden. Davon entfällt mehr als die Hälfte auf Strom. "Das bedeutet: Um beispielsweise eine Stromeinsparung von 10 Prozent zu erreichen, müsste von diesem enormen Stromeinsparpotenzial lediglich gut die Hälfte erschlossen werden", so Heinen-Esser.
Das Energiekonzept der Bundesregierung sieht vor, mit einer Steigerung der Energieproduktivität um durchschnittlich 2,1 Prozent pro Jahr den Primärenergieverbrauch um 20 Prozent bis zum Jahr 2020 und um 50 Prozent bis 2050 zu senken. Der Stromverbrauch soll entsprechend um 10 beziehungsweise um 25 Prozent gesenkt werden. "Gerade bei Effizienztechnologien hat Deutschland einen Vorsprung. Ihn weiter auszubauen sichert vorhandene und schafft neue Arbeitsplätze. Denn hohe Energieeffizienz ist der Schlüssel zur Wettbewerbsfähigkeit einer Volkswirtschaft gerade bei hohen und weiter steigenden Energiepreisen", so Heinen-Esser.
Hrsg: BMU-Pressereferat, Alexanderstraße 3, 10178 Berlin
Redaktion: Dr. Christiane Schwarte (verantwortlich) Thomas Hagbeck, Jürgen Maaß, Frauke Stamer
Tel.: 030 18 305-2010. Fax: 030 18 305-2016
E-Mail: presse@bmu.bund.de - Internet: http://www.bmu.de/presse
Die zentrale Bedeutung der Verbesserung der Energieeffizienz für das Energiekonzept der Bundesregierung hat die Parlamentarische Staatssekretärin im Bundesumweltministerium, Ursula Heinen-Esser, betont. "Maßnahmen zur Energieeinsparung rechnen sich in der Regel. Trotzdem werden sie häufig nicht durchgeführt, weil die Anlaufkosten gescheut werden. Hier ist noch viel Überzeugungsarbeit zu leisten" sagte Heinen-Esser zum Auftakt einer Fachtagung des Bundesumweltministeriums im Rahmen der Berliner Energietage. "Unnötiger Energieverbrauch bedeutet zusätzliche Kosten, ist damit ein erheblicher Wettbewerbsnachteil, treibt die Energiepreise und beeinträchtigt die Versorgungssicherheit", so die Staatssekretärin weiter.
Die deutliche Steigerung der Energieeffizienz ist darüber hinaus ein wesentliches Element im Kampf gegen die globale Erderwärmung. "Um das Ziel einer Begrenzung des globalen Temperaturanstiegs um 2 Grad gegenüber vorindustriellen Zeiten einzuhalten, dürfen mit Blick auf die wachsende Weltbevölkerung künftig nur weniger als 2 Tonnen CO2 pro Kopf und Jahr emittiert werden", betonte Heinen-Esser. Derzeit ist es in Deutschland noch das Fünffache. Die erschließbaren Energieeffizienz-Potenziale sind dem entsprechend enorm: Allein bei vollständiger Erschließung des wirtschaftlichen Einsparpotenzials an Endenergie in allen Verbrauchssektoren können 110 bis 130 Millionen Tonnen CO2 eingespart werden. Davon entfällt mehr als die Hälfte auf Strom. "Das bedeutet: Um beispielsweise eine Stromeinsparung von 10 Prozent zu erreichen, müsste von diesem enormen Stromeinsparpotenzial lediglich gut die Hälfte erschlossen werden", so Heinen-Esser.
Das Energiekonzept der Bundesregierung sieht vor, mit einer Steigerung der Energieproduktivität um durchschnittlich 2,1 Prozent pro Jahr den Primärenergieverbrauch um 20 Prozent bis zum Jahr 2020 und um 50 Prozent bis 2050 zu senken. Der Stromverbrauch soll entsprechend um 10 beziehungsweise um 25 Prozent gesenkt werden. "Gerade bei Effizienztechnologien hat Deutschland einen Vorsprung. Ihn weiter auszubauen sichert vorhandene und schafft neue Arbeitsplätze. Denn hohe Energieeffizienz ist der Schlüssel zur Wettbewerbsfähigkeit einer Volkswirtschaft gerade bei hohen und weiter steigenden Energiepreisen", so Heinen-Esser.
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Über Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit (BMU):
Das Ministerium, dessen erster Dienstsitz auf Beschluss des Deutschen Bundestages Bonn ist, beschäftigt dort sowie an seinem zweiten Dienstsitz Berlin in sechs Abteilungen rund 814 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.
Zum Geschäftsbereich des Bundesumweltministeriums gehören außerdem drei Bundesämter mit zusammen mehr als 2.151 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern:
das Umweltbundesamt, das Bundesamt für Naturschutz sowie das Bundesamt für Strahlenschutz. Darüber hinaus wird das Ministerium in Form von Gutachten und Stellungnahmen von mehreren unabhängigen Sachverständigengremien beraten.
Die wichtigsten Beratungsgremien sind der Rat von Sachverständigen für Umweltfragen und der Wissenschaftliche Beirat Globale Umweltveränderungen.
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