Staatssekretär Dr. Kloos: Internationale Projektarbeit vernetzen
- Pressemitteilung der Firma Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (BMELV), 11.05.2011
Pressemitteilung vom: 11.05.2011 von der Firma Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (BMELV) aus Berlin
Kurzfassung: Anlässlich einer Tagung des Bundesministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (BMELV) mit über 100 Akteuren aus verschiedenen internationalen Partnerschafts- und Kooperationsprojekten erklärte der Staatssekretär im ...
[Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (BMELV) - 11.05.2011] Staatssekretär Dr. Kloos: Internationale Projektarbeit vernetzen
Anlässlich einer Tagung des Bundesministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (BMELV) mit über 100 Akteuren aus verschiedenen internationalen Partnerschafts- und Kooperationsprojekten erklärte der Staatssekretär im Bundeslandwirtschaftsministerium, Dr. Robert Kloos: "Die Vernetzung ist der Schlüssel für eine erfolgreiche internationale Projektarbeit. Unser Ziel ist, Synergien zwischen den einzelnen Projekten und den Projektprogrammen noch stärker zu nutzen und weiter zu entwickeln."
Das BMELV ist aktuell in rund 20 internationalen Projekten weltweit engagiert. Im Rahmen des bilateralen Kooperationsprogramms unterstützt das BMELV seit 1993 verschiedene Partnerländer aktiv in der Entwicklung des Agrar-, Ernährungs- und Verbrauchersektors mit partnerschaftlicher Kooperation. Seit Beginn des Programms hat das Bundesministerium rund 250 Projekte realisiert. Derzeit werden 16 Kooperationsprojekte durchgeführt. Der Schwerpunkt der Projektarbeit liegt in der Vermittlung von Fachwissen und Technologietransfer.
Ziel ist es, in den Partnerländern einen Beitrag zum Aufbau einer starken Agrar-, Ernährungsverwaltung und -wirtschaft zu leisten. Einige Kooperationsprojekte beinhalten Aspekte der Ernährungssicherung. Neben Politikberatungsprojekten gibt es auch viele Projekte mit einer fachlich-technischen Ausrichtung. Die Umsetzung dieser Projekte erfolgen oft gemeinsam mit Unternehmen der deutschen Agrarwirtschaft in so genannten "Wirtschaftskooperationsprojekten". Dieser Projekttyp beinhaltet neben der Stärkung des Wissenstransfers zwischen Deutschland und dem Partnerland sowie dem Aufbau von Strukturen auch die Möglichkeit für die deutsche Agrar- und Ernährungswirtschaft, ihre Erzeugnisse und Technologien zu präsentieren und ihnen dadurch den Markteintritt zu erleichtern. In den letzten drei Jahren wurde das Budget für das bilaterale Kooperationsprogramm auf 5,5 Millionen Euro verdoppelt.
Seit der Einführung des EU-Instruments für so genannte Behördenpartnerschaften (auch als "Twinning" bekannt) im Jahr 1998 hat sich das BMELV in rund 140 Projekten beteiligt. Das Engagement im Bereich Twinning ist dabei ein gutes Instrument, um bilaterale Beziehungen auf institutioneller Ebene zu wichtigen Partnerländern zu verbessern und Partnerländer in wichtigen Themen wie beispielsweise der Lebensmittelsicherheit und dem wirtschaftlichen Verbrauchschutz zu unterstützen. Regionale Schwerpunkte werden insbesondere auf die EU-Beitrittskandidaten Kroatien, Kosovo und die Türkei sowie die Länder der EU-Nachbarschaftspolitik wie Marokko und Ägypten gelegt. Bei den Projekten stehen nicht nur Themen wie Lebensmittelsicherheit, Veterinärwesen, Verbraucherschutz und ländliche Entwicklung im Vordergrund, sondern auch der Aufbau von funktionierenden Agrarverwaltungen und die Angleichung von Lebensmittelstandards, die den Agrarhandel betreffen und auch die Verbraucherinnen und Verbraucher schützen.
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Ihre Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartner
Dienstsitz Berlin, Wilhelmstraße 54, 10117 Berlin
Telefon: 0 30 / 1 85 29 - 31 74 / - 32 08
Telefax: 0 30 / 1 85 29 - 31 79
E-Mail: pressestelle@bmelv.bund.de
Anlässlich einer Tagung des Bundesministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (BMELV) mit über 100 Akteuren aus verschiedenen internationalen Partnerschafts- und Kooperationsprojekten erklärte der Staatssekretär im Bundeslandwirtschaftsministerium, Dr. Robert Kloos: "Die Vernetzung ist der Schlüssel für eine erfolgreiche internationale Projektarbeit. Unser Ziel ist, Synergien zwischen den einzelnen Projekten und den Projektprogrammen noch stärker zu nutzen und weiter zu entwickeln."
Das BMELV ist aktuell in rund 20 internationalen Projekten weltweit engagiert. Im Rahmen des bilateralen Kooperationsprogramms unterstützt das BMELV seit 1993 verschiedene Partnerländer aktiv in der Entwicklung des Agrar-, Ernährungs- und Verbrauchersektors mit partnerschaftlicher Kooperation. Seit Beginn des Programms hat das Bundesministerium rund 250 Projekte realisiert. Derzeit werden 16 Kooperationsprojekte durchgeführt. Der Schwerpunkt der Projektarbeit liegt in der Vermittlung von Fachwissen und Technologietransfer.
Ziel ist es, in den Partnerländern einen Beitrag zum Aufbau einer starken Agrar-, Ernährungsverwaltung und -wirtschaft zu leisten. Einige Kooperationsprojekte beinhalten Aspekte der Ernährungssicherung. Neben Politikberatungsprojekten gibt es auch viele Projekte mit einer fachlich-technischen Ausrichtung. Die Umsetzung dieser Projekte erfolgen oft gemeinsam mit Unternehmen der deutschen Agrarwirtschaft in so genannten "Wirtschaftskooperationsprojekten". Dieser Projekttyp beinhaltet neben der Stärkung des Wissenstransfers zwischen Deutschland und dem Partnerland sowie dem Aufbau von Strukturen auch die Möglichkeit für die deutsche Agrar- und Ernährungswirtschaft, ihre Erzeugnisse und Technologien zu präsentieren und ihnen dadurch den Markteintritt zu erleichtern. In den letzten drei Jahren wurde das Budget für das bilaterale Kooperationsprogramm auf 5,5 Millionen Euro verdoppelt.
Seit der Einführung des EU-Instruments für so genannte Behördenpartnerschaften (auch als "Twinning" bekannt) im Jahr 1998 hat sich das BMELV in rund 140 Projekten beteiligt. Das Engagement im Bereich Twinning ist dabei ein gutes Instrument, um bilaterale Beziehungen auf institutioneller Ebene zu wichtigen Partnerländern zu verbessern und Partnerländer in wichtigen Themen wie beispielsweise der Lebensmittelsicherheit und dem wirtschaftlichen Verbrauchschutz zu unterstützen. Regionale Schwerpunkte werden insbesondere auf die EU-Beitrittskandidaten Kroatien, Kosovo und die Türkei sowie die Länder der EU-Nachbarschaftspolitik wie Marokko und Ägypten gelegt. Bei den Projekten stehen nicht nur Themen wie Lebensmittelsicherheit, Veterinärwesen, Verbraucherschutz und ländliche Entwicklung im Vordergrund, sondern auch der Aufbau von funktionierenden Agrarverwaltungen und die Angleichung von Lebensmittelstandards, die den Agrarhandel betreffen und auch die Verbraucherinnen und Verbraucher schützen.
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Über Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (BMELV):
Mit Organisationserlass des Bundeskanzlers vom 22. Januar 2001 wurde das Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten (BML) zu einem Bundesministerium für Verbraucherschutz, Ernährung und Landwirtschaft (BMVEL) umgebildet. Dem neuen Ministerium wurden aus dem Geschäftsbereich des Bundesministeriums für Gesundheit die Zuständigkeiten für den Verbraucherschutz sowie aus dem Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie die Zuständigkeit für die Verbraucherpolitik übertragen.
Darüber hinaus erfolgte die Verlagerung des Bundesinstitut für gesundheitlichen Verbraucherschutz und Veterinärwesen (BgVV) in den Geschäftsbereich des BMVEL. Mit der Umorganisation erhält der vorsorgende Verbraucherschutz in Deutschland einen neuen Stellenwert. Dies soll unter anderem auch durch eine neue Landwirtschaftspolitik zum Ausdruck kommen, die den Erwartungen und Bedürfnissen der Verbraucher Rechnung trägt, ein partnerschaftliches Verhältnis zwischen Landwirtschaft und Verbrauchern fördert, den Tierschutz weiterentwickelt und den Grundsatz der Nachhaltigkeit in der Landwirtschaft verankert.
Da ein großer Teil der Politikbereiche des Ministeriums gemeinschaftsrechtlichen Regelungen unterliegt, besteht die wichtigste Aufgabe des Ministeriums darin, die vielschichtigen Interessen innerhalb Deutschlands zu kanalisieren und als deutsche Interessenlage in den Meinungsbildungs- und Rechtssetzungsprozess der Europäischen Union einzubringen. Darüber hinaus trägt das Ministerium dafür Sorge, dass Gemeinschaftsrecht in Deutschland ordnungsgemäß angewandt werden kann.
Zum Geschäftsbereich des Ministeriums zählen - neben dem neu hinzugekommenen BgVV - unter anderem das Bundessortenamt, zehn Bundesforschungsanstalten sowie die Zentralstelle für Agrardokumentation und -information. Darüber hinaus hat das Ministerium die Aufsicht über vier Anstalten des öffentlichen Rechts, darunter die Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung.
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Darüber hinaus erfolgte die Verlagerung des Bundesinstitut für gesundheitlichen Verbraucherschutz und Veterinärwesen (BgVV) in den Geschäftsbereich des BMVEL. Mit der Umorganisation erhält der vorsorgende Verbraucherschutz in Deutschland einen neuen Stellenwert. Dies soll unter anderem auch durch eine neue Landwirtschaftspolitik zum Ausdruck kommen, die den Erwartungen und Bedürfnissen der Verbraucher Rechnung trägt, ein partnerschaftliches Verhältnis zwischen Landwirtschaft und Verbrauchern fördert, den Tierschutz weiterentwickelt und den Grundsatz der Nachhaltigkeit in der Landwirtschaft verankert.
Da ein großer Teil der Politikbereiche des Ministeriums gemeinschaftsrechtlichen Regelungen unterliegt, besteht die wichtigste Aufgabe des Ministeriums darin, die vielschichtigen Interessen innerhalb Deutschlands zu kanalisieren und als deutsche Interessenlage in den Meinungsbildungs- und Rechtssetzungsprozess der Europäischen Union einzubringen. Darüber hinaus trägt das Ministerium dafür Sorge, dass Gemeinschaftsrecht in Deutschland ordnungsgemäß angewandt werden kann.
Zum Geschäftsbereich des Ministeriums zählen - neben dem neu hinzugekommenen BgVV - unter anderem das Bundessortenamt, zehn Bundesforschungsanstalten sowie die Zentralstelle für Agrardokumentation und -information. Darüber hinaus hat das Ministerium die Aufsicht über vier Anstalten des öffentlichen Rechts, darunter die Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung.
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