Fraport beschleunigt nachhaltige Entwicklung

  • Pressemitteilung der Firma Fraport, 04.05.2011
Pressemitteilung vom: 04.05.2011 von der Firma Fraport aus Frankfurt am Main

Kurzfassung: Nachhaltigkeitsbericht 2010 vorgestellt 04.05.2011 27/11 FRA/mn – Die Fraport AG setzt mit der Konkretisierung ihres Nachhaltigkeitsprogramms klare Prioritäten für die künftige Entwicklung des Frankfurter Flughafens. "Mit den Aspekten ...

[Fraport - 04.05.2011] Fraport beschleunigt nachhaltige Entwicklung


Nachhaltigkeitsbericht 2010 vorgestellt

04.05.2011
27/11

FRA/mn – Die Fraport AG setzt mit der Konkretisierung ihres Nachhaltigkeitsprogramms klare Prioritäten für die künftige Entwicklung des Frankfurter Flughafens. "Mit den Aspekten Sicherheit im Luftverkehr, Klima- und Lärmschutz, Attraktivität als Arbeitgeber, Wirtschaftlichkeit der Investitionen und Kundenzufriedenheit haben wir sechs besonders wichtige Handlungsfelder für unser Unternehmen identifiziert und für jedes von ihnen konkrete Ansätze und Vorgehensweisen formuliert", sagte Herbert Mai, Vorstand Arbeitsdirektor der Fraport AG, bei der Vorstellung des Nachhaltigkeitsberichts für das Jahr 2010.

Dass genau diese Inhalte im Fokus der strategischen Ausrichtung stehen, ist Ergebnis der systematischen Erarbeitung einer Wesentlichkeitsmatrix. Diese Matrix ordnet die unterschiedlichen Themen anhand ihrer Wichtigkeit für die maßgeblichen Fraport-Stakeholder – Kunden, Mitarbeiter, Aktionäre und Flughafen-Nachbarn – und berücksichtigt gleichzeitig ihren Einfluss auf Handlungsspielräume des Unternehmens. "So haben wir aus insgesamt 17 wichtigen Handlungsfeldern jene sechs herausgefiltert, die sowohl für die Stakeholder als auch für die Zukunftsfähigkeit des Konzerns von besonders großer Bedeutung sind", erläuterte Mai das Vorgehen. Das Nachhaltigkeitsprogramm greift diese Priorisierung bei der Definition von Maßnahmen auf und stellt so eine konsequent nachhaltige Ausrichtung der Unternehmensaktivitäten sicher.

Wie er hervorhob, umfasse Nachhaltigkeit sowohl wirtschaftlich erfolgreiche Entwicklung als auch Fortschritte in der ökologischen Bilanz des Flughafenbetriebs und Zufriedenheit bei Mitarbeitern und Kunden. Für die wirtschaftliche Entwicklung werde mit der Kapazitätserweiterung die unverzichtbare Voraussetzung geschaffen. Die neue Landebahn, die ein wesentlicher Garant für die Zukunftsfähigkeit des Flughafens sei, werde termingerecht in diesem Oktober in Betrieb gehen. Der Investitionsaufwand von gut 600 Millionen Euro bleibe überdies innerhalb des geplanten Rahmens.

Die neue Service-Initiative "Great to have your here!" zeige erste Erfolge wie die verkürzten Wartezeiten an den Personenkontrollen, die sich in der Bewertung des Flughafens durch die Passagiere niederschlage.

Wegen der steigenden Kapazitäts- und Service-Anforderungen werden noch in diesem Jahr 2.000 neue Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter eingestellt. Vor dem Hintergrund der demografischen Entwicklung unternehme die Fraport AG zudem erhebliche Anstrengungen, ihre Attraktivität als Arbeitgeber zum Beispiel durch die Verbesserung der Vereinbarkeit von Beruf und Familie weiter zu steigern.

Das zählbare Engagement des Unternehmens in der Region – Mai nannte exemplarisch die jährlich rund zwei Millionen Euro, die der Öko-Fonds der Fraport AG für Projekte im Rhein-Main-Gebiet zur Verfügung stelle – runde das Bild einer breit ausgerichteten Nachhaltigkeitsstrategie ab. Dazu gehörten die intensiven Bemühungen um aktiven Schallschutz innerhalb des Forums Flughafen und Region sowie die unlängst beauftragte Lärmwirkungsstudie, die durch Fraport angeregt wurde und mit einem Beitrag von einer Million Euro gefördert wird.

Im Klimaschutz werde angestrebt, die Energieeffizienz der Terminals sowie der Service- und Bürogebäude und der Anlagen auf dem Flughafengelände zu verbessern. "Bei den bestehenden Gebäuden haben wir ein Einsparpotenzial von jährlich bis zu 100 Millionen Kilowattstunden identifiziert", erläuterte Mai. "Das entspricht einer möglichen CO2-Reduktion von rund 30.000 Tonnen im Jahr." Allein die Sanierung der Lüftungsanlagen im Terminal 1 werde dazu mehr als die Hälfte beitragen.

Hohe Energieeffizienz-Standards sollen Neubauten wie die fast fertiggestellte Feuerwache 4 auszeichnen. Das erste Passivhaus des Flughafens hat im Vergleich mit konventionell errichteten Feuerwachen einen um mehr als 90 Prozent geringeren Energieverbrauch für Heizung und Klimatisierung. Ein weiteres Projekt, bei dem der Betreiber des Frankfurter Flughafens konsequent auf die von ihm selbst gesteckten Klimaschutzziele achtet, ist der voraussichtlich im dritten Quartal 2012 bezugsfertige Neubau der Unternehmenszentrale auf dem Betriebsgelände des Flughafens. Deren Gesamtkonzeption hat die Deutsche Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen e.V. (DGNB) schon im Vorfeld mit ihrem Gold-Zertifikat ausgezeichnet.

"Hier entsteht für fast 800 Kollegen ein zukunftsorientiertes Gebäude, dessen architektonisches Konzept nicht nur durch seine Energieeffizienz überzeugt, sondern auch durch eine Bürostruktur, die hinsichtlich Ergonomie, Akustik und Beleuchtung neueste Erkenntnisse berücksichtigt und moderne Arbeitsabläufe möglich macht", beschrieb Mai die neue Unternehmenszentrale.

Neben dem Klimaschutz behandelt der Nachhaltigkeitsbericht auf insgesamt 70 Seiten die weiteren Handlungsfelder und beschreibt die jeweilige Strategie sowie die Leistung der Fraport AG aus Perspektive der Nachhaltigkeit. Der Bericht ist unter www.fraport.de im Internet verfügbar und kann per E-Mail an nachhaltigkeitsmanagement@fraport.de sowie telefonisch unter der Rufnummer 069-690 60131 kostenlos bestellt werden.


Fraport AG
Pressestelle (UKM-PS)
60547 Frankfurt am Main
Thomas Uber
Tel.: +49 69 690-70555
Fax: +49 69 690-55071
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