Erster deutsch-marokkanischer Demonstrationsbetrieb für Rinderzucht und Ackerbau vereinbart

  • Pressemitteilung der Firma Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (BMELV), 29.04.2011
Pressemitteilung vom: 29.04.2011 von der Firma Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (BMELV) aus Berlin

Kurzfassung: Der Parlamentarische Staatssekretär bei der Bundeslandwirtschaftsministerin, Dr. Gerd Müller, hat am 28. April gemeinsam mit dem marokkanischen Landwirtschaftsminister Aziz Akhannouch eine Vereinbarung über die Errichtung eines ...

[Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (BMELV) - 29.04.2011] Erster deutsch-marokkanischer Demonstrationsbetrieb für Rinderzucht und Ackerbau vereinbart


Der Parlamentarische Staatssekretär bei der Bundeslandwirtschaftsministerin, Dr. Gerd Müller, hat am 28. April gemeinsam mit dem marokkanischen Landwirtschaftsminister Aziz Akhannouch eine Vereinbarung über die Errichtung eines deutsch-marokkanischen Demonstrationsbetriebes für Rinderzucht und Ackerbau unterzeichnet.

Deutschland unterstützt damit Marokko bei seinem Vorhaben, im Rahmen des so genannten "Plan Vert du Maroc" die Landwirtschaft zu modernisieren. Marokko plant, bis zum Jahr 2020 über 13 Milliarden Euro in den Agrarsektor zu investieren, um in den nächsten zehn Jahren die Landwirtschaft zum Wirtschaftsmotor auszubauen und das landwirtschaftliche Bruttoinlandsprodukt zu verdoppeln.

Zu den wichtigsten Zielen gehört auch die Weiterentwicklung der Milch- und Rotfleischproduktion. Bei diesem Ziel möchte Deutschland Marokko mit dem geplanten Demonstrationsbetrieb unterstützen. Das Projekt soll in Kooperation mit der deutschen Wirtschaft durchgeführt werden. Die deutschen Tierzüchter sind bereits seit längerer Zeit ein wichtiger Partner der marokkanischen Milcherzeuger. Über zwei Drittel aller Zuchtrinder in Marokko kommen aus Deutschland. Dem Demonstrationsbetrieb soll ein Ausbildungszentrum angeschlossen werden, das praxisorientierte Aus- und Weiterbildung für landwirtschaftliche Fachkräfte anbieten wird.

Das Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (BMELV) fördert im Rahmen des bilateralen Kooperationsprogramms verschiedene Projekte - vor allem in Schwellenländern. Der Schwerpunkt liegt in der Vermittlung von Fachwissen und Technologietransfer, mit dem Ziel, einen Beitrag zum Aufbau einer leistungsfähigen Agrar- und Ernährungswirtschaft in den Partnerländern zu leisten.

Weitere Informationen unter: www.bmelv-kooperationsprogramm.de


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Über Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (BMELV):
Mit Organisationserlass des Bundeskanzlers vom 22. Januar 2001 wurde das Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten (BML) zu einem Bundesministerium für Verbraucherschutz, Ernährung und Landwirtschaft (BMVEL) umgebildet. Dem neuen Ministerium wurden aus dem Geschäftsbereich des Bundesministeriums für Gesundheit die Zuständigkeiten für den Verbraucherschutz sowie aus dem Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie die Zuständigkeit für die Verbraucherpolitik übertragen.
Darüber hinaus erfolgte die Verlagerung des Bundesinstitut für gesundheitlichen Verbraucherschutz und Veterinärwesen (BgVV) in den Geschäftsbereich des BMVEL. Mit der Umorganisation erhält der vorsorgende Verbraucherschutz in Deutschland einen neuen Stellenwert. Dies soll unter anderem auch durch eine neue Landwirtschaftspolitik zum Ausdruck kommen, die den Erwartungen und Bedürfnissen der Verbraucher Rechnung trägt, ein partnerschaftliches Verhältnis zwischen Landwirtschaft und Verbrauchern fördert, den Tierschutz weiterentwickelt und den Grundsatz der Nachhaltigkeit in der Landwirtschaft verankert.
Da ein großer Teil der Politikbereiche des Ministeriums gemeinschaftsrechtlichen Regelungen unterliegt, besteht die wichtigste Aufgabe des Ministeriums darin, die vielschichtigen Interessen innerhalb Deutschlands zu kanalisieren und als deutsche Interessenlage in den Meinungsbildungs- und Rechtssetzungsprozess der Europäischen Union einzubringen. Darüber hinaus trägt das Ministerium dafür Sorge, dass Gemeinschaftsrecht in Deutschland ordnungsgemäß angewandt werden kann.
Zum Geschäftsbereich des Ministeriums zählen - neben dem neu hinzugekommenen BgVV - unter anderem das Bundessortenamt, zehn Bundesforschungsanstalten sowie die Zentralstelle für Agrardokumentation und -information. Darüber hinaus hat das Ministerium die Aufsicht über vier Anstalten des öffentlichen Rechts, darunter die Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung.

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